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Energieförderung

Energiesparmassnahmen kosten Geld. Die Bereitschaft von Privaten und Unternehmen, Energie zu sparen, wird in Buchs mit finanziellen Anreizen gefördert. In vielen bestehenden Gebäuden wird die Wärmeenergie heute schlecht genutzt. Ursachen sind alte Fenster sowie schlecht isolierte Dächer und Mauerwerke. Mit Wärmedämmungen an Gebäuden kann der Energieverbrauch verringert und die Energieeffizienz erhöht werden. Weitere Möglichkeiten zur Senkung des Verbrauchs an fossiler Energie bestehen in der Nutzung erneuerbarer Energien wie Erdwärme und Solarenergie für Heizung und Warmwasserbereitung. Solche Massnahmen tragen bei zur Erreichung des im Energiekonzept 'Buchs 2020' angestrebten Ziels, bis zum Jahr 2030 den Anteil der fossilen Energien auf unter 10% zu reduzieren. Aber sie bedürfen finanzieller Förderimpulse. Dazu hat der Gemeinderat einen Energiefonds geschaffen. Das zugehörige Energiefondsreglement ersetzt die bisherigen Richtlinien zur Förderung von Alternativenergien.

Der Energiefonds der Politischen Gemeinde Buchs wird gespiesen aus der Stromnutzung. Steuergelder werden dazu in der Regel keine verwendet. Die Belastung beträgt 0.15 Rappen pro Kilowattstunde Strom. Zum Vergleich: In der Stadt St.Gallen werden 1.10 Rappen pro Kilowattstunde erho-ben. Eine typische 2-Zimmerwohnung trägt in Buchs ca. 3 Franken pro Jahr zur Fondsfinanzierung bei, eine 4-Zimmerwohnung etwa 8 Franken. Kleinere bis mittlere Gewerbebetriebe steuern zwischen 30 und 250, ein grösserer Betrieb etwa 1'000 Franken jährlich bei. Beim heutigen Stromabsatz des Wasser- und Elektrizitätswerkes Buchs von ca. 67 Gigawattstunden pro Jahr dürfte der Energiefonds jährlich mit rund 100'000 Franken geäufnet werden. Werden an den Gebäuden jedoch Wärmeeffizienzmassnahmen getroffen, die durch den Energiefonds gefördert werden, so resultieren schnell Einsparungen bei den Energiekosten, welche die aus der Fondsabgabe resultierenden Zusatzkosten um ein Mehrfaches übersteigen.

Die Förderung aus dem Energiefonds löst Investitionen aus, mit denen einseitige Abhängigkeiten vom Ausland abgebaut und schädliche Klimagase reduziert werden. Sie ist wirkungsorientiert und stützt sich auf quantitative und qualitative Kriterien. Ein substanzieller Teil der Wertschöpfung bleibt in der näheren Region und kann zur Stützung der Konjunktur und zur Erhaltung von Arbeitsplätzen beitragen.

Unter bestimmten Voraussetzungen werden folgende Massnahmen finanziell unterstützt:

  • Sanierung nach Minergie- und Minergie-P-Standard;
  • Neubau nach Minergie-P-Standard;
  • Energetische Erneuerung der Gebäudehülle;
  • Einbau Warmwasserkollektor;
  • Anschluss an Wärmeverbünde;
  • Einbau Holzheizung.


Auch Bund und Kanton bieten Förderprogramme an.

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Göldi Daniel Leiter Liegenschaftsverwaltung daniel.goeldi@buchs-sg.ch
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